Sa, 17. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Treffpunkt: Kirchenplatz St. Christoph, Friedrich-Schiller-Platz 1 2500 Baden
Der Spaziergang führt in den westlichen Stadtteil und erzählt die Geschichten von sieben Familien, die in Baden Villen gebaut und bewohnt haben – Unternehmer und Bankiers mit jüdischen Wurzeln. Ihre Häuser stehen zum großen Teil noch und prägen das Bild dieses Viertels; zur Zeit der Sommerfrische waren sie Mittelpunkte des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens der Stadt.
Der Veranstalter spricht vom „jähen Ende 1938“. Mit dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 wurden jüdische Familien enteignet, vertrieben und ermordet; auch in Baden endete damit ein Stück Stadtgeschichte, von dem heute vor allem die Gebäude übrig sind. Die Führung ist deshalb als Spurensuche angelegt: was einmal war, und was davon geblieben ist.
Treffpunkt ist der Kirchenplatz St. Christoph am Friedrich-Schiller-Platz 1. Der Spaziergang beginnt um 10 Uhr und endet gegen 11:30 Uhr. Gegangen wird im Stadtgebiet, also auf befestigten Wegen – bequeme Schuhe reichen.
Der Eintritt beträgt 12 Euro. Die Führung gehört zur Reihe „Baden in Kultur“, Karten laufen über den Ticketservice des Beethovenhauses Baden.
Karten & Anmeldung ↗ Website des Veranstalters ↗
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Angaben nach den genannten Quellen, Stand 05.10.2026. Änderungen sind möglich – im Zweifel bitte beim Veranstalter nachfragen.