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Was im Bezirk passiert, wer im Ernstfall zuständig ist und welche Nummer wann gilt.
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Baden
Am 3. Oktober 2026 wurden die 2.450 Sirenen in Niederösterreich geprüft: 98,90 Prozent funktionierten einwandfrei, 27 hatten einen Teilausfall. Was die Signale bedeuten – und warum der Bezirk Baden allen Grund hat, genau hinzuhören.
04.10.2026

Baden
Hinter einer Fassade in der Badener Innenstadt wurde eine Gasleitung angebohrt. Die Feuerwehr räumte das Gebäude und drehte den Hauptgashahn ab. Nach einer Dreiviertelstunde war der Einsatz vorbei – der wichtigere Teil kommt davor: Was tust du, wenn du Gas riechst?
04.10.2026

Berndorf
Betrügerische SMS behaupten, die ID Austria sei abgelaufen. Die Stadtgemeinde Berndorf warnt davor. Besonders heikel: Bei Hunderttausenden läuft das Zertifikat tatsächlich ab.
04.10.2026
„Sicherheit“ ist im Alltag selten eine einzige Behörde. Im Bezirk Baden teilen sich mehrere Stellen die Arbeit, und es hilft zu wissen, wen man wann erreicht.
Die Polizei gehört zur Landespolizeidirektion Niederösterreich. Im Bezirk arbeiten mehrere Polizeiinspektionen; ihre Presseaussendungen veröffentlicht die Landespolizeidirektion gesammelt. Für Brände, technische Hilfeleistung und Unwetterschäden rücken die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden aus. Den Rettungsdienst unter 144 disponiert in ganz Niederösterreich die Leitstelle von Notruf Niederösterreich. Übergeordnet sitzt bei Katastrophen und Warnungen die Landeswarnzentrale Niederösterreich in der Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz des Landes – sie löst auch die Sirenen aus.
Diese Nummern gelten in ganz Österreich und sind kostenlos. Das Innenministerium führt sie so:
Für gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen gibt es den Gehörlosen-Notruf per SMS an 0800 133 133 sowie die App DEC112 für den textbasierten und den stillen Notruf.
Kein Notruf, aber oft der richtige Anruf: Unter +43 59133 verbindet die Servicenummer der Polizei zur nächstgelegenen Dienststelle – für alles, was keine akute Gefahr ist.
Bei einer Gefahr für viele Menschen gibt es zwei Wege, und sie ergänzen einander.
Der eine sind die Sirenen. Ihre Signale sagen etwas Verschiedenes: Drei Minuten gleichbleibender Dauerton bedeutet Warnung – Radio oder Fernsehen einschalten. Eine Minute auf- und abschwellender Heulton bedeutet Alarm – schützende Räume aufsuchen. Eine Minute Dauerton bedeutet Entwarnung. Als Faustregel: Ein gleichbleibender Ton heißt informieren, ein schwankender heißt in Deckung gehen. Geprüft wird das jedes Jahr am ersten Samstag im Oktober.
Der andere Weg ist AT-Alert, das bundesweite Warnsystem des Innenministeriums. Eine Warnung geht an alle Mobiltelefone, die zu diesem Zeitpunkt in der betroffenen Funkzelle eingebucht sind – ohne App und ohne Anmeldung. Bei der höchsten Stufe lässt sich der Alarm am Gerät nicht stummschalten.
Polizeimeldungen sind eine heikle Gattung. Ein Verdacht ist keine festgestellte Tatsache, und eine Unfallursache steht erst fest, wenn sie jemand festgestellt hat. Deshalb gilt für diese Seite: Wir geben wieder, was die zuständige Stelle selbst veröffentlicht hat, nennen sie beim Namen und verlinken die Originalmeldung. Wir ergänzen keine Vermutungen, nennen keine Adressen auf das Haus genau und lassen alles weg, was Rückschlüsse auf Betroffene zulässt.
Alle Angaben geprüft am 04.10.2026.