Futter lesen
Auf der Packung steht die Zusammensetzung in absteigender Menge – das ist die wichtigste Zeile. „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" ohne Prozentangabe sagt wenig; eine Aufschlüsselung mit Tierart und Anteil sagt viel. Getreide ist nicht grundsätzlich schlecht, aber wenn es an erster Stelle steht, ist es das Hauptfuttermittel. Alleinfuttermittel deckt den Bedarf vollständig, Ergänzungsfuttermittel nicht – das steht ebenfalls auf der Packung.
Futterwechsel und Menge
Umstellungen gehören über eine Woche gestreckt: erst ein Viertel neues Futter, dann die Hälfte und so weiter. Ein abrupter Wechsel führt bei Hund und Katze regelmäßig zu Verdauungsproblemen. Die Mengenangabe auf der Packung ist ein Richtwert für durchschnittlich aktive Tiere; entscheidend ist die Körperkondition – Rippen fühlbar, aber nicht sichtbar.
Was nicht ins Tier gehört
Schokolade, Weintrauben und Rosinen, Zwiebel und Knoblauch, Xylit und Avocado sind für Hunde giftig, teilweise in kleinen Mengen. Katzen vertragen zusätzlich viele Pflanzen nicht, Lilien sind für sie lebensgefährlich. Im Zweifel ist die Tierärztin die richtige Adresse, nicht das Internet.
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