cellensis 2026: vier Konzerte in drei Wallfahrtskirchen

Redaktion badenliefert.at
Barocke Orgel mit goldverziertem grünem Gehäuse auf der Empore einer hellen Kirche, in der Mitte ein Fenster, darüber ein Deckenfresko
Die Orgel der Wallfahrtskirche Hafnerberg (2021). Foto: Uoaei1, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Vier Termine, drei Wallfahrtskirchen: Das Festival geistlicher Musik „cellensis“ bespielt von 6. bis 15. November den Hafnerberg, St. Corona am Schöpfl und die Basilika Klein-Mariazell, alle drei in der Marktgemeinde Altenmarkt an der Triesting. Neu ist heuer ein Artist-in-Residence an der Barockorgel.

Eröffnung an der Orgel von 1767

Am Freitag, 6. November, um 19:30 Uhr eröffnet das Festival in der Wallfahrtskirche Hafnerberg. Erstmals hat cellensis einen Gastkurator: den Organisten Wolfgang Kogert. Er hat laut Veranstalter auch die Restaurierung der barocken Pfliegler-Orgel begleitet, die wieder in den Zustand von 1767 zurückversetzt wurde. Zu hören sind Werke aus der Zeit, in der die Orgel gebaut wurde. Mit Kogert spielen Annelie Gahl und Jenny Lippl auf der Violine und Herwig Neugebauer auf dem Violone, einem tiefen Streichinstrument.

Glasharmonika in St. Corona

Das Sonntagskonzert „Wechselspiel“ am 8. November um 15 Uhr in der Wallfahrtskirche St. Corona bringt zwei Ensembles zusammen. Die Camerata Via Sacra mit Trompete, Violine, Querflöte, Gesang und Orgel spielt ihr Programm „Victoria, mein Heiland ist erstanden!“. Dazu kommt das Wiener Glasharmonika Duo mit Christa und Gerald Schönfeldinger. Die Glasharmonika war im 18. Jahrhundert populär und geriet danach fast zwei Jahrhunderte lang in Vergessenheit. Das Duo spielt außerdem das Verrophon, ein Instrument aus Glasröhren.

Requiem in Klein-Mariazell

Am Samstag, 14. November, um 19:30 Uhr erklingen in der Basilika Klein-Mariazell die Requien von Gabriel Fauré und Wolfgang Amadeus Mozart. Es singt der Motettenchor Herzogenburg mit Gästen, begleitet vom Orchester Con Spirito, Solisten sind Martina Daxböck, Neelam Brader, Sebastian Poglitsch und Stefan Zenkl, die Leitung hat Otto Schandl. Der Veranstalter verbindet das Programm mit der Geschichte des Ortes: Mozart und Jacob Pach, der letzte Abt von Klein-Mariazell, starben beide 1791. Das Kloster war schon 1782 aufgehoben worden, die von Johann Bergl ausgemalte Basilika blieb.

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Am Sonntag, 15. November, um 9 Uhr gestaltet das Männerchor-Doppelquartett „Almbleaml“ aus Hernstein unter Richard Büchsenmeister die Festivalmesse. Am selben Tag ist Leopolditag, was in Klein-Mariazell und im Bezirk sonst noch los ist, steht im Beitrag zum Leopolditag 2026.

Karten und Preise

Karten kosten 22 Euro, Kinder bis 14 Jahre zahlen nichts. 17 Euro zahlen Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener sowie Gruppen und örtliche Vereine ab zehn Personen. Verkauft werden die Karten im Gemeindeamt Altenmarkt, Altenmarkt 35, Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Dienstag zusätzlich von 15 bis 19 Uhr. Telefonisch unter 02673 2200 lassen sie sich auch an der Abendkassa hinterlegen. Ob für die Festivalmesse Eintritt verlangt wird, nennt der Veranstalter nicht. Alle Termine stehen auch unter cellensis 2026 in Altenmarkt.

cellensis 2026

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Recherchiert anhand des Festivalprogramms und der Ticketinformation von cellensis, des Veranstaltungskalenders Niederösterreich und des Wikipedia-Artikels zu Altenmarkt.

Quellen (geprüft am 02.11.2026):
  1. cellensis – Festival geistlicher Musik: Programm 2026
  2. cellensis: Ticket-Verkauf (3.9.2026)
  3. Veranstaltungskalender Niederösterreich: Cellensis – Festival geistlicher Musik 2026
  4. Wikipedia: Altenmarkt an der Triesting
  5. Titelfoto: Uoaei1, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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