Halloween-Filmtipp: Die Monster AG

Redaktion badenliefert.at

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Gestern ging es um ein Haus, in dem die Vorhänge zubleiben müssen. Heute um einen Kasten, aus dem nachts Monster kommen – und der Film dreht die Sache um: Nicht das Kind hat Angst vor dem Monster, sondern das Monster vor dem Kind. „Die Monster AG" ist der Abend dieser Reihe, an dem auch die Jüngsten mitschauen dürfen.

Der Film ist von 2001, aus den Pixar Animation Studios zusammen mit Disney, und dauert 92 Minuten. Regie führten Pete Docter, David Silverman und Lee Unkrich, die Musik stammt von Randy Newman – und brachte 2002 den Oscar für den besten Song. Im selben Jahr bekam der Film den BAFTA als bester Film. In der deutschen Fassung spricht Ilja Richter das einäugige Monster Mike, Reinhard Brock den zotteligen Sulley und Martin Semmelrogge den Widersacher Randall.

Worum geht es?

In der Stadt Monstropolis wird Strom aus den Schreien von Kindern gewonnen. Dafür arbeitet ein ganzer Konzern: Über Türen im Lager gelangen die Monster nachts in Kinderzimmer, erschrecken und kommen mit der Ausbeute zurück. Sulley ist der erfolgreichste Schreckensarbeiter der Firma, Mike sein Assistent. Dann gerät ein Menschenkind auf die falsche Seite einer Tür – und weil Kinder in Monstropolis als hochgiftig gelten, beginnt für die beiden ein sehr unruhiger Arbeitstag. Mehr sei nicht verraten.

Für wen passt der Film?

In Österreich ist „Die Monster AG" von der Jugendmedienkommission ohne Altersbeschränkung freigegeben (JMK 0), in Deutschland ab 6 Jahren (FSK 6). Davon getrennt zu sehen ist die pädagogische Empfehlung: WIENXTRA-Cinemagic, das Kinder- und Jugendkino der Stadt Wien, führt den Film ab 8 Jahren.

Dieser Abstand ist kein Widerspruch, sondern die beiden Fragen dahinter. Die Freigabe sagt, dass nichts im Film einem Kind schadet. Die Empfehlung sagt, ab wann ein Kind etwas davon hat – und ob es die Geschichte einordnen kann. Was belasten kann: Der Film handelt von genau der Sache, vor der manche Kinder abends tatsächlich Angst haben, dem Geräusch im dunklen Zimmer. Für Kinder, die schlecht einschlafen, kann das eher zu viel sein, auch wenn der Film freundlich mit dem Thema umgeht. Wer unsicher ist, schaut mit.

Wie gruselig wird es?

Gruselfaktor: 1 von 5 Kürbissen. Das ist unsere redaktionelle Einschätzung, keine Messung. Der Film ist der harmloseste dieser Reihe. Das Lexikon des internationalen Films nennt ihn ein „sehr unterhaltsames, technisch und gestalterisch perfektes computeranimiertes Zeichentrickmärchen voller Witz und Rasanz" – Grusel ist hier das Thema, nicht die Wirkung.

Wo ist der Film zu sehen?

Laut JustWatch war „Die Monster AG" in Österreich am 10. Oktober 2026 so verfügbar:

Streaming-Angebote ändern sich oft kurzfristig. Am besten vor dem Abend kurz beim Anbieter nachsehen.

Wie geht es weiter?

Gestern ging es um „The Others", den Geisterfilm ohne Schrecksekunden. Morgen wird es wieder etwas lauter: „Ghostbusters" von 1984. Alle 21 Filme der Reihe stehen in der Übersicht 21 Filmabende bis Halloween. Wer lieber unter Leute geht: Der Halloween-Veranstaltungskalender für den Bezirk Baden zeigt, was rund um den 31. Oktober los ist.

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Teil der Reihe „21 Filmabende bis Halloween". Angaben zum Film anhand der Wikipedia, Streaming-Angebote bei JustWatch Österreich am 10.10.2026 nachgesehen, pädagogische Empfehlung von WIENXTRA-Cinemagic. Der Gruselfaktor ist eine Einschätzung der Redaktion.

Quellen (geprüft am 14.10.2026):
  1. Wikipedia: Die Monster AG – Länge, Regie, Musik, Synchronstimmen, FSK, JMK, Auszeichnungen, Lexikon des internationalen Films, abgerufen 10.10.2026
  2. JustWatch Österreich: Die Monster AG, Stand 10.10.2026
  3. WIENXTRA-Cinemagic: Top 10 Filmtipps Gruselfilme, pädagogische Altersempfehlung 8+, abgerufen 9.10.2026

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