Halloween-Filmtipp: Scream

Redaktion badenliefert.at

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Direkt auf YouTube ansehen ↗ · Trailer: Miramax (Rechteinhaber), englisch

Ein Anruf, eine Frage nach dem Lieblingshorrorfilm, und dann wird es ernst: „Scream“ von 1996 ist der härteste Film unserer Reihe. Wes Craven hat einen echten Slasher gedreht, in dem die Figuren alle Regeln des Genres kennen und trotzdem nicht davonkommen.

Bevor du einschaltest

„Scream“ ist ein Film für Erwachsene. In Deutschland ist er ab 16 freigegeben, so führt ihn auch JustWatch in Österreich. Gezeigt wird Gewalt mit dem Messer, mehrere Jugendliche und Erwachsene werden getötet, eine Leiche hängt an einem Baum. Wer Blut und Todesangst nicht sehen will, ist mit einem anderen Abend der Reihe besser bedient. In der Filmdatenbank der Jugendmedienkommission steht nur der gleichnamige Film von 2021, der Film von 1996 ist dort nicht verzeichnet.

Worum es geht

In der kalifornischen Kleinstadt Woodsboro bereitet die Schülerin Casey einen Filmabend vor, als ein Unbekannter anruft. Er will mit ihr ein Quiz über Horrorfilme spielen, und aus dem Spiel wird tödlicher Ernst. Kurz darauf ruft er auch bei Sidney Prescott an, deren Mutter ein Jahr zuvor ermordet wurde. Die Reporterin Gale Weathers wittert eine Geschichte, und Sidneys Freundeskreis rätselt, wer hinter der weißen Maske steckt.

Neve Campbell spielt Sidney, Courteney Cox die Reporterin, David Arquette den jungen Polizisten Dewey. Skeet Ulrich, Matthew Lillard, Rose McGowan und Jamie Kennedy spielen die Freunde. Drew Barrymore sollte ursprünglich die Hauptrolle übernehmen. Sie entschied sich aber für die Rolle der Casey, die schon in der ersten Szene stirbt, und gerade das hat das Publikum damals überrascht.

Ein Slasher über Slasher

Das Drehbuch schrieb Kevin Williamson, damals noch unbekannt, unter dem Arbeitstitel „Scary Movie“. Seine Figuren kennen Horrorfilme und ihre Klischees genau. Der Filmfan Randy zählt auf einer Party die Regeln auf, nach denen man in so einem Film überlebt, während draußen der Mörder wartet. Stephen King beschrieb den Film als Wechsel zwischen lustigen Szenen und echtem Schrecken. Das Lexikon des internationalen Films war zwiespältiger: Der Film zelebriere das Töten aus Spaß eher, als es zu durchschauen.

Beim Publikum war „Scream“ ein großer Erfolg. Gekostet hat er laut Wikipedia geschätzt 15 bis 16 Millionen Dollar, eingespielt weltweit mehr als 161 Millionen. Er löste eine Welle von Teenager-Slashern aus, darunter „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“. Bis heute folgten sechs Fortsetzungen, zuletzt „Scream 7“ heuer im Kino. Auf Rotten Tomatoes sind 78 Prozent von 130 Kritiken positiv.

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Die Maske ist übrigens keine Erfindung für den Film. Die Scherzartikelfirma Fun World brachte sie 1991 als „Peanut-Eyed Ghost“ heraus, das Filmteam stieß bei der Suche nach Drehorten darauf. Stephen King sah in ihr das Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch.

Das Haus vom Titelbild

Die letzten rund 40 Minuten spielen in und um das Haus von Stu Macher, wo die Jugendlichen trotz Ausgangssperre feiern. Gedreht wurde dort in 21 Nächten. Das Haus steht in Tomales in Kalifornien und ist auf unserem Titelbild zu sehen.

Gruselfaktor

Gruselfaktor: 5 von 5 Kürbissen. Das ist unsere redaktionelle Einschätzung, keine Messung. Der Film ist blutiger und direkter als alle anderen Titel dieser Reihe. Dass zwischendurch gelacht wird, macht die Angriffe nicht harmloser.

Wo der Film zu sehen ist

Laut JustWatch war „Scream“ am 29. Oktober 2026 in Österreich im Abo bei Netflix, Paramount+ und im Amazon-Kanal Home of Horror zu finden. Leihen kostete ab 2,99 Euro, kaufen ab 5,99 Euro. Das kann sich ändern, ein Blick vor dem Filmabend schadet nicht.

Wer die Parodie lieber im Kino sieht: Das Cinema Paradiso zeigt am Halloween-Abend Scary Movie 6 in Baden. Die Reihe „Scary Movie“ begann im Jahr 2000 als Persiflage auf „Scream“ und übernahm dessen alten Arbeitstitel.

Zum Ausmalen

Für jüngere Geschwister, die heute nicht mitschauen, gibt es drei harmlose Blätter: Klapperbein, das tanzende Skelett, Kuno, die Kürbislaterne, und eine Kürbislaterne mit Herzaugen.

Ausmalbild: ein lachendes Cartoon-Skelett tanzt auf einem Bein und hält eine Laterne hoch, daneben zwei Sterne
Klapperbein, das tanzende Skelett Klapperbein tanzt so wild, dass es überall klappert. Mit der Laterne findet er auch im Dunkeln nach Hause. Zum Ausdrucken öffnen · alle Ausmalbilder
Ausmalbild: ein großer lachender Kürbis mit geschnitztem Gesicht, Stiel und zwei Blättern, daneben zwei kleine Kürbisse und fallendes Laub
Kuno, die Kürbislaterne Kuno lacht am liebsten mit allen Zähnen. Ob er orange wird oder grün mit Punkten, entscheidest du. Zum Ausdrucken öffnen · alle Ausmalbilder
Ausmalbild: geschnitzte Kürbislaterne mit herzförmigen Augen, dreieckiger Nase und lachendem Mund, links und rechts ein großes Blatt am Boden
Die Kürbislaterne mit Herzaugen Zwei Herzen als Augen – diese Kürbislaterne mag offenbar alle, die vorbeikommen. Zum Ausdrucken öffnen · alle Ausmalbilder

Gestern, morgen und die ganze Reihe

Gestern war mit „Hocus Pocus 2“ eine Hexenkomödie für die ganze Familie dran. Morgen folgt „Nightmare Before Christmas“ von 1993, ein Puppentrickfilm zwischen Halloween und Weihnachten. Alle 21 Filme stehen in der Übersicht 21 Filmabende bis Halloween. Wer zu Halloween lieber rausgeht, findet im Halloween-Veranstaltungskalender für den Bezirk Baden die Termine rund um den 31. Oktober.

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Teil der Reihe „21 Filmabende bis Halloween“. Angaben zum Film anhand der deutschen und englischen Wikipedia, der Filmdatenbank der Jugendmedienkommission und der Angebote bei JustWatch Österreich am 29.10.2026 nachgesehen. Der Gruselfaktor ist eine Einschätzung der Redaktion.

Quellen (geprüft am 29.10.2026):
  1. Wikipedia: Scream – Schrei! – Regie, Länge, Freigabe, Produktion, Kritiken, Fortsetzungen, abgerufen 29.10.2026
  2. Wikipedia (englisch): Scream (1996 film) – Drehort Tomales, Maske, Rotten Tomatoes, abgerufen 29.10.2026
  3. Jugendmedienkommission, Filmdatenbank: nur „Scream“ (2021) verzeichnet, abgerufen 29.10.2026
  4. JustWatch Österreich: Scream – Schrei! – Angebote, Stand 29.10.2026
  5. Titelfoto: k1ng (Flickr), Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

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