Streusalz und Eis: So bleiben Hundepfoten gesund

Redaktion badenliefert.at
Schwarzer Hund an der Leine auf einem verschneiten Gehsteig, daneben eine Frau in dunkler Winterkleidung, im Hintergrund Bäume und Passanten im Schneefall
Symbolbild · Foto: Billie Grace Ward, Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Streusalz, scharfer Splitt und Eisklumpen zwischen den Zehen: Im Winter haben Hundepfoten in Baden und den Orten rundherum einiges auszuhalten. Was nach dem Spaziergang hilft und wann eine Pfote zur Tierärztin gehört, laut der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Was den Pfoten im Winter zusetzt

Die Vetmeduni nennt für die kalte Jahreszeit Nässe, Eis, Streusalz, scharfkantigen Splitt und Eiskrusten als Ursachen für kleine Verletzungen. Gerade in den Zwischenzehenräumen sammeln sich Streugut und Eisklümpchen. Beim Toben im Schnee lohnt es sich deshalb, die Pfoten zwischendurch von großen Eisklumpen zu befreien.

Nach dem Spaziergang

Laut Vetmeduni die Pfoten nach der Runde in lauwarmem Wasser baden oder feucht abwischen und danach gut abtrocknen, damit der Hund nicht daran leckt. Das Fell zwischen den Ballen regelmäßig kürzen, aber nicht zu kurz, sonst können Haare einwachsen – dann bleibt weniger Schmutz, Streugut und Eis hängen. Trockene, rissige oder raue Ballen brauchen Feuchtigkeit; eine geeignete Pfotenpflege einmassieren und den Hund ablenken, bis sie eingezogen ist.

Je nach Gelände und Wetter können Hundeschuhe die Pfoten schützen. Der Hund sollte sie vorher in Ruhe kennenlernen – Belohnung hilft laut Vetmeduni generell, damit Pfotenpflege akzeptiert wird.

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Wann eine Pfote zur Tierärztin gehört

Ein verändertes Gangbild, Schonen oder Lahmen und schräg gestellte Pfoten sind laut Vetmeduni Warnzeichen. Bei Rötungen, Schwellungen, Blutungen oder wenn der Hund beim vorsichtigen Abtasten zuckt oder die Pfote wegzieht, die Stelle genauer ansehen; bei Veränderungen an Ballen, Krallenbett oder Krallen empfiehlt die Universität einen Tierarztbesuch. Praxen im Bezirk und ihre Erreichbarkeit stehen auf unserer Seite Tiere im Bezirk Baden, gesammelt auch unter Tierärzte.

Kleine Verletzungen

Für kleine Wunden beschreibt die Vetmeduni: mit Wasser reinigen, desinfizieren und einen Schutzverband nur locker anlegen, gut gepolstert, damit nichts drückt, scheuert oder abschnürt. Alles darüber hinaus ist ein Fall für die Praxis – außerhalb der Ordinationszeiten siehe Notdienst im Bezirk. Pfotenpflege und Hundeschuhe gibt es im Fachhandel, etwa unter Tierbedarf im Bezirk.

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Zusammengefasst nach den Pflegetipps der Veterinärmedizinischen Universität Wien, abgerufen am 20.10.2026.

Quellen (geprüft am 22.10.2026):
  1. Vetmeduni Wien: Tipps fürs Tier – Pfotenfit durchs ganze Jahr, abgerufen 20.10.2026

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