Jüdische Filmtage im Cinema Paradiso Baden
Im November zeigt das Cinema Paradiso in Baden unter dem Titel „Jüdische Filmtage“ fünf Filme: eine Komödie von Ernst Lubitsch, drei Dokumentarfilme und das Porträt eines Rabbiners, der einmal Dragqueen war. Los geht es am Sonntag, 8. November 2026, zu Mittag. Karten gibt es laut Landeskalender ab 10,90 Euro.
Eine Kriegskomödie zum Auftakt
„To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch, 1942 gedreht, läuft am Sonntag, 8. November, um 12 Uhr und laut unserer Terminseite noch einmal am 26. November um 18:15 Uhr. Eine Theatertruppe probt im Warschau des Jahres 1939 Shakespeare, während die Wehrmacht einmarschiert. Um Widerstandskämpfer vor der Gestapo zu retten, schlüpfen die Schauspieler in die Rollen von Nazi-Offizieren und sogar von Hitler. Die Hauptrollen spielen Carole Lombard und Jack Benny.
Drei Dokumentarfilme und ein Gespräch
- „A Letter to David“, Di, 10. November, 19:30 Uhr, und Di, 24. November, 18:15 Uhr: Regisseur Tom Shoval schreibt einen filmischen Brief an den Schauspieler David Cunio, der beim Hamas-Angriff 2023 im Kibbuz Nir Oz mit seiner Familie nach Gaza entführt wurde.
- „From Darkness to Light“, So, 15. November, 19:30 Uhr: über „The Day the Clown Cried“, den Film, den Jerry Lewis 1972 über einen Clown in einem Vernichtungslager drehte und nie veröffentlichte. Zu Wort kommen unter anderem Mel Brooks, Sarah Silverman und Martin Scorsese.
- „Leben und überleben“, Mi, 18. November, 19 Uhr: Regisseur Matthias Jaklitsch hat den Wiener Erich Finsches mehr als sechs Jahre lang begleitet. Finsches hat als Kind die Konzentrationslager Dachau und Auschwitz überlebt und erzählt seine Geschichte bis heute vor allem jungen Menschen. Nach dem Film sind er und der Regisseur laut Ankündigung zum Gespräch im Kino.
Nichts mehr verpassen
Regionale Neuigkeiten, neue Betriebe und Veranstaltungen – kostenlos per E-Mail.
Mit der Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Abmeldung jederzeit möglich.
Zum Schluss: „Sabbath Queen“
Am Freitag, 20. November, um 21:15 Uhr läuft „Sabbath Queen“. Amichai Lau-Lavie stammt aus einer langen Linie orthodoxer Rabbiner, wurde im New York der 1990er-Jahre aber zuerst zur Dragqueen Hadassah Gross und später selbst Rabbiner. Regisseur Sandi DuBowski hat ihn 21 Jahre lang begleitet.
Jüdische Filmtage im Cinema Paradiso Baden
- 8.11., 12 Uhr, und 26.11., 18:15 Uhr: To Be or Not to Be
- 10.11., 19:30 Uhr, und 24.11., 18:15 Uhr: A Letter to David
- 15.11., 19:30 Uhr: From Darkness to Light
- 18.11., 19 Uhr: Leben und überleben, mit Filmgespräch
- 20.11., 21:15 Uhr: Sabbath Queen
- Karten ab 10,90 Euro, baden@cinema-paradiso.at
Wer sich für die Geschichte vor Ort interessiert: Am 19. November führt der Stadtspaziergang „Jüdisches Leben in Baden“ vom Mahnmal am Josefsplatz bis in die Synagoge. Das laufende Programm des Kinos steht auf der Seite des Cinema Paradiso Baden und im Kinoprogramm für Baden.
Mehr Baden für dich.
Dein nächster Lieblingsplatz wartet.
Neue Lokale entdecken, Ausflüge planen und wissen, was in Baden los ist – direkt in dein Postfach.
Kostenlos. Jederzeit abmeldbar. Bitte bestätige deine Anmeldung per E-Mail. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.
Baden entdecken. Jeden Tag.
Echte Einblicke, lokale Lieblingsplätze und Ideen für deine Freizeit.
@badenliefert
Auf Instagram entdeckenWeiterlesen & entdecken
Mehr aus unserer Redaktion
Recherchiert anhand der Einträge im NÖ-Veranstaltungskalender zu den fünf Filmen und unserer Terminseiten. Die Website des Kinos war bei der Recherche nicht erreichbar. Zuletzt geprüft am 23.10.2026. Gelesen und freigegeben am 23.10.2026 von leokobes.
- NÖ-Veranstaltungskalender: Jüdische Filmtage – To Be or Not to Be, abgerufen 23.10.2026
- NÖ-Veranstaltungskalender: Jüdische Filmtage – A Letter to David, abgerufen 23.10.2026
- NÖ-Veranstaltungskalender: Jüdische Filmtage – From Darkness to Light, abgerufen 23.10.2026
- NÖ-Veranstaltungskalender: Jüdische Filmtage – Leben und überleben, abgerufen 23.10.2026
- NÖ-Veranstaltungskalender: Jüdische Filmtage – Sabbath Queen, abgerufen 23.10.2026
- Titelfoto: Johannes G. Hauer, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (Wand der Synagoge Baden, 2006)