Drucken lassen in Baden und Umgebung

Druckereien, Copyshops und Werbetechnik – sortiert nach dem, was sie drucken. 11 Betriebe im Bezirk Baden, 1 weitere in der unmittelbaren Umgebung lassen sich zuschalten.

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druck.at: die Online-Druckerei aus Leobersdorf

Gegründet 2001, seit 2015 Teil des Cimpress-Konzerns, 300 Beschäftigte laut Unternehmen: was die Leobersdorfer Online-Druckerei anbietet und warum die Traiskirchner Basketballer ihren Namen tragen.

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11 Betriebe

Was in die Anfrage gehört

  • Produkt und Format – etwa Flyer A5, Banner 300 × 100 cm, T-Shirt mit Brustlogo.
  • Menge oder Auflage – davon hängt ab, ob Digital- oder Offsetdruck günstiger ist.
  • Termin – wann es fertig sein muss, nicht wann du bestellst.
  • Gestaltung – fertige Druckdaten, nur ein Logo oder noch gar nichts.

Was Druckdaten brauchen, steht weiter unten im Text.

Häufige Fragen

Welche Auflösung brauchen Bilder für den Druck?

Entscheidend ist die Pixelzahl im Verhältnis zur Druckgröße, nicht die dpi-Angabe in der Datei. Für Drucksachen, die man aus der Nähe liest, gelten rund 300 Pixel pro Zoll in Endgröße als Richtwert; für Banner, die man aus einigen Metern sieht, reicht deutlich weniger. Den genauen Wert nennt das Datenblatt der Druckerei. Logos und Schrift am besten als Vektordaten liefern.

Digitaldruck oder Offset – was ist günstiger?

Das hängt von Auflage, Format, Papier, Farbigkeit und Weiterverarbeitung ab. Digitaldruck rechnet sich bei kleinen Auflagen und personalisierten Stücken, Offset bei großen Auflagen und Sonderfarben. Eine feste Stückzahl, ab der Offset billiger ist, gibt es nicht – am besten beide Varianten anbieten lassen.

Gibt es Anbieter nur für Firmenkunden?

Ja. bannerama in Baden und Hani Design in Traiskirchen verkaufen laut eigener Website ausschließlich an Gewerbekunden.

Was eine Druckerei vorher wissen will

Vier Angaben entscheiden über Preis und Termin: Format, Auflage, Papier und Farbigkeit. Dazu kommt die Weiterverarbeitung – falzen, binden, laminieren, stanzen. Wer diese Punkte in der ersten Anfrage nennt, bekommt vergleichbare Angebote statt einer Rückfrage.

Bei den Druckdaten hilft vor allem eines: das Datenblatt der Druckerei. Dort steht, wie viel Anschnitt sie braucht (bei Drucksachen meist wenige Millimeter, bei Bannern oft mehr), welches Farbprofil sie verwendet und in welchem PDF-Standard sie die Datei haben will. Schriften gehören eingebettet oder in Pfade umgewandelt.

Auflösung: Es zählen die Pixel, nicht die dpi-Zahl

Die dpi-Angabe in einer Bilddatei ist nur ein Vermerk – entscheidend ist, wie viele Pixel das Bild hat und wie groß es gedruckt wird. Ein Foto mit 1.200 Pixel Breite reicht für eine Postkarte, für ein A3-Plakat wird es unscharf, egal welche dpi-Zahl in der Datei steht. Als Richtwert für Drucksachen, die man aus der Nähe liest, gelten rund 300 Pixel pro Zoll in Endgröße. Ein Banner, das man aus mehreren Metern sieht, kommt mit deutlich weniger aus – wie viel, sagt die Druckerei. Logos und Schrift sind als Vektordaten am besten aufgehoben, dann spielt die Auflösung keine Rolle.

Bildschirm und Papier

Der Bildschirm leuchtet, Papier nicht. Kräftige Blau-, Grün- und Orangetöne wirken im Druck gedämpfter als am Monitor – das ist eine Eigenschaft des Verfahrens, keine Nachlässigkeit der Druckerei. Wer auf eine bestimmte Farbe angewiesen ist, etwa beim Logo, arbeitet mit einer Sonderfarbe oder lässt einen Proof machen. Auf ungestrichenem Papier fallen Farben zudem matter aus als auf gestrichenem.

Digital oder Offset

Digitaldruck braucht keine Druckplatten: Er ist schnell, rechnet sich bei kleinen Auflagen und erlaubt, jedes Stück anders zu bedrucken – etwa Namensschilder oder nummerierte Eintrittskarten. Offsetdruck lohnt bei größeren Auflagen, kann Sonderfarben und hält die Farbe über viele Tausend Bogen gleich. Ab welcher Stückzahl Offset günstiger wird, hängt von Format, Papier, Farbigkeit und Weiterverarbeitung ab; Onlinedruckereien, die viele Aufträge auf einen Bogen setzen, verschieben die Grenze zusätzlich. Am verlässlichsten ist, sich beide Varianten anbieten zu lassen.

Werbetechnik: Banner, Schilder, Fahrzeuge

Für draußen zählt das Material mehr als die Grafik. Mesh-Banner sind gelocht und lassen Wind durch – für Bauzäune und Gerüste die übliche Wahl. Frontlit-Banner sind geschlossen, leuchtender in der Farbe, brauchen aber eine stabile Befestigung. Schilder aus Alu-Verbundplatten halten im Freien jahrelang, Forex (Hartschaum) eher innen.

Bei der Fahrzeugbeschriftung lohnt die Frage, ob Teilbeschriftung genügt oder eine Vollfolierung gewünscht ist – und bei Leasingautos, ob sich die Folie später rückstandsfrei ablösen lässt. Ein Folierbetrieb nennt dafür die Folienqualität und die erwartbare Haltbarkeit.

Textildruck und Stick

Für ein paar einzelne Shirts mit Namen oder Nummer eignen sich Flex-, Flock- oder Digitaldruck. Siebdruck wird erst bei größeren Stückzahlen günstig, weil für jede Farbe ein eigenes Sieb entsteht. Stick wirkt auf Polos, Jacken und Kappen hochwertig und hält viele Wäschen; der Preis richtet sich nach der Stichzahl, also nach Größe und Dichte des Logos. Für Vereinsdressen gilt: Größen früh einsammeln – Nachbestellungen einzelner Stücke kosten mehr.

Weinbau und Gastronomie

In der Thermenregion ist das Weinetikett eine eigene Disziplin. Pflichtangaben wie Alkoholgehalt, Nennvolumen und der Hinweis auf Sulfite regelt das Weinrecht; seit Dezember 2023 kommen für neue Jahrgänge Zutaten und Nährwerte dazu, häufig über einen QR-Code. Den Etikettentext deshalb vor dem Druck prüfen lassen. Für Speisekarten lohnt laminiertes oder abwaschbares Material – und ein Layout, in dem sich Preise ändern lassen, ohne alles neu zu drucken.

Für Veranstaltungen

Plakate und Flyer brauchen Vorlauf, Roll-ups und Beachflags je nach Anbieter einige Werktage. Korrekturen nach der Druckfreigabe sind teuer – lieber einmal mehr Korrektur lesen, am besten von jemandem, der den Text noch nicht kennt. Wer Plakate auf öffentlichem Grund aufhängen will, klärt das vorher mit der Gemeinde.

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