Falsche SMS zur ID Austria: nicht anklicken

Derzeit sind SMS im Umlauf, die behaupten, die ID Austria sei abgelaufen oder müsse verlängert werden. Darin steht ein Link. Wer ihn anklickt und Daten eingibt, gibt sie Betrügern.
Die Stadtgemeinde Berndorf warnt ihre Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich davor und stellt klar: Diese Nachrichten stammen nicht von der Gemeinde.
Woran die Fälschung zu erkennen ist
Es gibt ein Merkmal, das immer gilt: Behörden verschicken keine SMS mit einem Link zur Dateneingabe. Weder die Gemeinde noch das Finanzministerium noch die Stelle hinter der ID Austria fordern auf diesem Weg zur Verlängerung auf. Offizielle Verständigungen kommen per Bescheid, per Post oder in der FinanzOnline-Databox.
Das zweite Merkmal ist die Adresse hinter dem Link. Die echte Seite ist ausschließlich unter id-austria.gv.at erreichbar. Die Watchlist Internet hat Fälschungen mit Adressen wie ld-austria.at-kunden-ident.info oder web-id-austria.info dokumentiert – auf den ersten Blick ähnlich, im Detail falsch.
Warum diese Masche gerade jetzt verfängt
Die Behauptung ist nicht aus der Luft gegriffen, und genau das macht sie gefährlich: Bei rund 300.000 Personen verliert das Zertifikat der ID Austria in den kommenden Monaten tatsächlich seine Gültigkeit. Wer eine solche SMS bekommt, hält sie womöglich für die passende Erinnerung zur richtigen Zeit.
Die zuständigen Stellen verschicken deswegen trotzdem keine SMS mit Link. Eine Nachricht wird nicht dadurch echt, dass ihre Behauptung zufällig zutrifft.
Wie man den eigenen Status wirklich prüft
Nicht über den Link in der Nachricht, sondern selbst: über die offizielle App Digitales Österreich oder durch direktes Eintippen von id-austria.gv.at im Browser. Wer unsicher ist, fragt am Gemeindeamt nach – dort wird die ID Austria auch ausgestellt.
Persönliche Daten, Passwörter oder Bankdaten gehören in keinem Fall in ein Formular, das über einen Link in einer SMS erreicht wurde. Das gilt auch dann, wenn die Seite dahinter täuschend echt aussieht.
- Behörden schicken keine SMS mit Link zur Dateneingabe.
- Die echte Adresse lautet id-austria.gv.at – selbst eintippen, nicht anklicken.
- Dass bei vielen das Zertifikat wirklich abläuft, macht die SMS nicht echt.
Weiterlesen & entdecken
Recherchiert anhand der Warnung der Stadtgemeinde Berndorf, der Meldungen der Watchlist Internet und der Information auf onlinesicherheit.gv.at. Der Text ist maschinell aus den unten genannten Quellen entstanden und von der Redaktion noch nicht nachgelesen.