Neues Pflegezentrum für Bad Vöslau: 144 Plätze

An der Sooßer Straße in Bad Vöslau hat der Neubau des Pflege- und Betreuungszentrums begonnen – bis vor kurzem als Jakobusheim bekannt. Der Spatenstich fand am 25. September 2026 statt. Entstehen sollen 144 Pflegeplätze, 39 mehr als bisher.
Das Land Niederösterreich investiert dafür rund 50 Millionen Euro. Beim Spatenstich dabei war unter anderem Bürgermeister Christian Flammer.
Was an der Sooßer Straße entsteht
Das bestehende Haus bietet derzeit 105 Plätze. Nach dem Neubau sollen es 144 sein. Die Stadtgemeinde nennt für das Gebäude Gründächer, Photovoltaikanlagen und die Nutzung von Regenwasser für die Bewässerung des Gartens.
Warum in zwei Etappen gebaut wird
Ein Pflegeheim lässt sich nicht für zweieinhalb Jahre schließen. Deshalb wird in zwei Schritten gebaut: Mitte 2028 soll der erste Bauteil mit 72 Plätzen fertig sein. Erst danach übersiedeln die Bewohnerinnen und Bewohner, das alte Gebäude wird abgerissen und durch weitere Neubauten ersetzt. Fertig sein soll alles bis Mitte 2030.
Für die Menschen im Haus heißt das: Der Betrieb läuft während der gesamten Bauzeit weiter, und es gibt genau einen Umzug statt einer Auslagerung in ein anderes Haus.
Wer zahlt und wer das Haus führt
Bauherr und Geldgeber ist das Land Niederösterreich. Geführt wird das Haus von der NÖ Landesgesundheitsagentur, unter deren Dach die Landes-Pflege- und Betreuungszentren zusammengefasst sind. Es handelt sich also nicht um einen privaten Betreiber, sondern um eine öffentliche Einrichtung.
Das Land bezeichnet den Neubau als Investition in die gesamte Thermenregion – das Haus versorgt nicht nur Bad Vöslau, sondern auch Menschen aus den umliegenden Gemeinden.
- Spatenstich: 25. September 2026
- Kosten: rund 50 Millionen Euro, getragen vom Land Niederösterreich
- Plätze: 144 statt bisher 105
- Erste Etappe mit 72 Plätzen: Mitte 2028
- Gesamte Fertigstellung: Mitte 2030
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Recherchiert anhand der Mitteilung der Stadtgemeinde Bad Vöslau, der Presseaussendung des Landes Niederösterreich und der Angaben der NÖ Landesgesundheitsagentur. Der Text ist maschinell aus den unten genannten Quellen entstanden und von der Redaktion noch nicht nachgelesen.