Badens Innenstadt: Uni Wien sucht neue Ideen

Redaktion badenliefert.at
Eine Fußgängerzone mit Geschäften und Passanten, Menschen sitzen auf einer Bank, im Hintergrund eine goldene Säule auf einem Platz vor einem Haus mit rotem Dach
Fußgängerzone in Baden mit Blick zum Hauptplatz, 2010. Foto: Wolfgang Glock, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wie bleibt die Badener Innenstadt lebendig, ohne ihren Charakter zu verlieren? Mit dieser Frage waren am 23. Oktober Studierende der Universität Wien einen Tag lang in Baden unterwegs, eingeladen vom Wirtschaftsservice der Stadt.

Die Gruppe kam aus dem Studium „Geographie und Raumforschung“. Laut Stadtgemeinde ging es um die Fragen, welche Möglichkeiten es für neue Betriebe gibt und wie einzelne Stadtviertel auf Dauer gestärkt werden können. Die Exkursion schließt an die Workshop-Reihe „Innenstadt 2035“ des Wirtschaftsservice an.

Bauprojekte, Raumplanung und Kaufkraft

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli im Rathaus gab es drei Vorträge. Baudirektor Michael Madreiter stellte laufende Bauprojekte vor, Ortsplaner Josef Hameter vom Büro raumundplan sprach über die strategische Raumplanung der Stadt. Roman Schwarzenecker von Standort+Markt brachte Daten und Analysen zur wirtschaftlichen Lage der Innenstadt mit.

Standort+Markt hat seinen Sitz selbst in Baden, am Erzherzog-Wilhelm-Ring. Die Beratungsfirma erstellt unter anderem Dokumentationen zu Geschäftsflächen in Österreichs Innenstädten und misst Passantenfrequenzen.

Nichts mehr verpassen

Regionale Neuigkeiten, neue Betriebe und Veranstaltungen – kostenlos per E-Mail.

Mit der Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Abmeldung jederzeit möglich.

Zu Fuß durch die Fußgängerzone

Danach ging es hinaus: Mit Tourismusdirektor Klaus Lorenz gingen die Studierenden durch die historische Fußgängerzone und mehrere Stadtviertel, um sich die Lage vor Ort anzusehen. Was der Stadt davon bringen soll, beschreibt Dolores David-Fromm, die das Wirtschaftsservice leitet: „Gerade der frische Blick der Studierenden auf Themen wie Quartiersentwicklung, Kaufkraftströme und Erreichbarkeit liefert wertvolle Anregungen für unsere weitere Arbeit.“

Kurz erklärt

Wie die Innenstadt-Geschäfte selbst Aktionen tragen, war zuletzt rund um Halloween zu sehen: Unser Beitrag Süßes oder Saures in Baden nennt die Geschäfte, die mitmachen. Der nächste große Termin im Zentrum ist die Adventeröffnung in der Badener Innenstadt am 20. November. Alles Weitere aus der Stadt steht auf der Seite zu Baden.

Mehr Baden für dich.

Schanigarten des Batzenhäusl am Theaterplatz in Baden bei Nacht: weiße Sonnenschirme, Pflanztröge und besetzte Tische vor dem beleuchteten Lokal

Dein nächster Lieblingsplatz wartet.

Neue Lokale entdecken, Ausflüge planen und wissen, was in Baden los ist – direkt in dein Postfach.

Kostenlos. Jederzeit abmeldbar. Bitte bestätige deine Anmeldung per E-Mail. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.

Das Café Central am Hauptplatz in Baden in der Abenddämmerung: zweistöckige Fassade mit goldenem Schriftzug und Lichterketten über der Front
Gastgarten der Osteria Anima in der Dämmerung: eine lange gedeckte Tafel mit weißer Decke, darüber Lichterketten, rechts ein Olivenbaum im Topf
Große Hinweistafel am Rand eines Weingartens mit dem Schriftzug „Schlumberger“, darunter „seit 1842“ und „Méthode traditionnelle“

Baden entdecken. Jeden Tag.

Echte Einblicke, lokale Lieblingsplätze und Ideen für deine Freizeit.

@badenliefert

Auf Instagram entdecken

Weiterlesen & entdecken

Mehr aus unserer Redaktion

Alle Beiträge zu Lokale Wirtschaft →

So entstand dieser Beitrag Wie wir arbeiten →

Recherchiert anhand der Mitteilung der Stadtgemeinde Baden vom 27.10.2026 und der Website von Standort+Markt, abgerufen am 28.10.2026.

Quellen (geprüft am 28.10.2026):
  1. Stadtgemeinde Baden: Frische Perspektiven für Badens Innenstadt, 27.10.2026
  2. Standort+Markt: Unternehmen und Publikationen, abgerufen 28.10.2026
  3. Titelfoto: Wolfgang Glock, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

← Zurück zu Aktuelles aus Baden · Alle Meldungen