Erste Bank: eSIM-Datenpakete jetzt direkt in George
Schnell im Urlaub die Karte öffnen, ein Restaurant suchen oder ein paar Fotos nach Hause schicken: Innerhalb der EU ist das meist kein Problem, anderswo kann die nächste Handyrechnung unangenehm ausfallen. Die Erste Bank verkauft dafür ab sofort eSIM-Datenpakete direkt in ihrer App George, laut Bank für mehr als 200 Länder und Regionen.
Eine zusätzliche SIM-Karte braucht es dafür nicht. Das Ganze läuft über eine eSIM, also eine digitale SIM-Karte, die sich auf modernen Smartphones einrichten lässt. Wie so eine Reise-eSIM grundsätzlich funktioniert und worauf man achten sollte, steht im Ratgeber So bleibt dein Handy im Urlaub online.
So funktioniert die eSIM in George
Die Funktion steckt in der George-App im Bereich „Discover“. Unter „Let George do it“ wählt man die eSIM, dann das Reiseland und ein passendes Datenpaket. Bezahlt wird vorerst mit Apple Pay oder Google Pay, eine Abbuchung direkt vom Konto soll laut Trending Topics später folgen.
Kaufen und installieren lässt sich das Paket schon vor der Reise. Gültig wird es laut Erste Bank in der Regel erst, wenn sich das Handy im Zielland mit einem Netz verbindet. Voraussetzung ist ein Smartphone, das eSIM unterstützt und nicht für andere Netze gesperrt ist. Für die Installation braucht es eine Internetverbindung, das erledigt man also am besten noch zu Hause.
Was passiert mit der eigenen Telefonnummer?
Die bleibt. Die Reise-eSIM läuft zusätzlich zur bisherigen SIM-Karte: Über die eSIM geht das Internet, über die gewohnte Nummer laufen weiter Anrufe und SMS. Die Pakete sind laut Erste Bank reine Datentarife ohne Telefonie und SMS. Wer im Ausland telefoniert oder SMS schreibt, zahlt also weiter, was der eigene Mobilfunkanbieter dafür verlangt.
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Was kostet das?
Die Funktion selbst kostet laut Erste Bank nichts extra, die Datenpakete schon. Der Preis hängt vom Reiseziel und vom Paket ab und wird vor dem Kauf in der App angezeigt. Hinter dem Dienst steht der externe Anbieter Pago, die Bank vermittelt nur.
Brauche ich das für Italien oder Kroatien?
Normalerweise nicht. Wer von Baden nach Italien, Kroatien oder Deutschland fährt, surft dank der EU-Roamingregeln grundsätzlich zu den Bedingungen seines österreichischen Tarifs, je nach Vertrag mit einer Obergrenze für das Datenvolumen. Interessant wird die eSIM bei Reisen in Länder wie die Türkei, die Schweiz oder die USA. Dort gelten die EU-Regeln nicht, und mobile Daten können teuer werden.
Vor dem Kauf lohnt trotzdem ein Blick in den eigenen Tarif: Manche Anbieter haben schon Auslandspakete für bestimmte Länder. Nur weil die eSIM bequem in der Banking-App liegt, ist sie nicht automatisch die günstigste Lösung. Weitere Tipps rund ums Geld im Alltag stehen in der Rubrik Verbraucher.
Wann kommen die Sparkassen dran?
Bei der Erste Bank startet der Dienst jetzt. Die Sparkassen sollen laut Trending Topics in einigen Wochen folgen. Ein Kontowechsel oder ein neuer Handytarif ist dafür nicht nötig, und wer die Funktion nicht braucht, muss nichts tun.
Auf einen Blick
- eSIM-Datenpakete in George, laut Bank für mehr als 200 Länder und Regionen
- Zu finden unter „Discover“ und „Let George do it“
- Bezahlung vorerst mit Apple Pay oder Google Pay
- Nur Daten, keine Anrufe oder SMS
- Funktion gratis, Datenpakete kostenpflichtig, Anbieter: Pago
- Sparkassen sollen in einigen Wochen folgen
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Recherchiert anhand der eSIM-Informationsseite der Erste Bank und des Berichts von Trending Topics über die Ankündigung der Bank, abgerufen am 21. Oktober 2026.