Zivilschutz-App ZIVA: Warnungen für bis zu fünf Orte

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Die Schwechat führt in Baden Hochwasser, braunes Wasser strömt zwischen Böschung und Wohnhäusern.
Symbolbild · Foto: Hochwasser der Schwechat in Baden, September 2024. Bernhard Holub, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Gemeinde Teesdorf macht gerade auf ZIVA aufmerksam, die Zivilschutz-App des Österreichischen Zivilschutzverbands. Sie zeigt, welche Gefahren an deinem Wohnort eine Rolle spielen, hilft beim Notvorrat und schickt Warnungen für bis zu fünf Orte. Seit 7. September 2026 läuft sie im Vollbetrieb.

Gefahren am eigenen Ort, Vorsorge für den eigenen Haushalt

ZIVA besteht aus drei Teilen: Information, Vorsorge und Alarmierung. Im ersten erfährst du, welche Gefahren an deinem Ort auftreten können und was sie für dich bedeuten. Die Daten stammen laut Zivilschutzverband aus nationalen Quellen: von der GeoSphere Austria, dem Warnsystem AT-Alert und der Naturgefahren-Plattform HORA.

Im Vorsorgeteil gibt es Checklisten für Notvorrat und Notfallausrüstung, abgestimmt auf deinen Haushalt, dazu Erinnerungen und kleine Aufgaben zum Dranbleiben. Laut Präsentation deckt die App zwölf Szenarien ab, von der Hitzewelle bis zum Blackout, mit rund 400 Empfehlungen. Bedienen lässt sie sich auch ohne Internetverbindung.

Warnungen für Wohnort, Arbeitsplatz und Eltern

Für die Alarmierung legst du bis zu fünf Orte fest, etwa Wohnort, Arbeitsplatz oder den Ort, an dem die Eltern leben. Kommt eine Warnung, zum Beispiel vor Hochwasser oder Starkregen, liefert ZIVA laut Verband auch Anleitungen, was vor, während und nach dem Ereignis zu tun ist. Im Bezirk ist das keine Theorie: Im September 2024 führte die Schwechat mitten in Baden Hochwasser. Die aktuellen Pegel der Flüsse im Bezirk findest du unter Wasserstände im Bezirk Baden.

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Für die persönliche Gefahrenanalyse kannst du ein Benutzerkonto anlegen und deine Adresse angeben, die Angaben werden dann mit offiziellen Datenbanken verknüpft. Verbandspräsident Andreas Hanger nannte die App bei der Vorstellung „streng datenschutzrechtlich geprüft“.

Eine Ergänzung zu AT-Alert und Sirenen

Bei der Präsentation in Wien betonten Innenminister Gerhard Karner und Reinhard Schnakl, im Innenministerium für das Krisenmanagement zuständig, dass ZIVA die bestehenden Warnwege ergänzt: das Warnsystem AT-Alert und das Sirenennetz. Was die einzelnen Sirenensignale bedeuten, steht im Beitrag Probealarm: Was die Sirenen im Bezirk Baden sagen.

ZIVA auf einen Blick

Auch Bad Vöslau empfiehlt die App

Entwickelt hat der Zivilschutzverband ZIVA mit 120 Einsatzorganisationen, Behörden und Unternehmen aus ganz Österreich. Im Bezirk weisen Gemeinden darauf hin: neben Teesdorf auch Bad Vöslau, das die App für Warnungen und Checklisten in seinem Blackout-Plan mit sieben Sicherheitsinseln nennt.

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Recherchiert anhand der Mitteilung der Gemeinde Teesdorf, der App-Seite des Österreichischen Zivilschutzverbands, der Berichte von ORF, Tiroler Tageszeitung und Salzburg24 zur Vorstellung sowie der Mitteilung der Stadtgemeinde Bad Vöslau. Gelesen und freigegeben am 23.10.2026 von leokobes.

Quellen (geprüft am 23.10.2026):
  1. Gemeinde Teesdorf: Jede:r Zweite fühlt sich auf den Ernstfall nicht ausreichend vorbereitet
  2. Österreichischer Zivilschutzverband: ZIVA – Deine Zivilschutz-App
  3. ORF: Neue Zivilschutz-App für Krisenszenarien (7.9.2026)
  4. Tiroler Tageszeitung: Zivilschutz-App ZIVA geht in den Echtbetrieb (7.9.2026)
  5. Salzburg24: Zivilschutz-App ZIVA soll Krisenvorsorge personalisieren
  6. Stadtgemeinde Bad Vöslau: Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober 2026 & neue Ziva-App
  7. Wikimedia Commons: Hochwasser Schwechat in Baden 2024 (Bernhard Holub, CC BY-SA 4.0)

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