Eis: woran man gutes erkennt
Drei Hinweise, die nichts kosten. Farbe: Echtes Pistazieneis ist mattgrün bis bräunlich, nicht leuchtend grün; Zitroneneis ist fast weiß. Form: Hoch aufgetürmte, gleichmäßig glänzende Berge halten nur mit Bindemitteln und Luft – handwerkliches Eis liegt flacher in der Wanne. Temperatur: Gutes Eis wird bei etwa minus 12 Grad serviert und ist cremig, nicht steinhart. Ein Blick in die Zutatenliste ist in Österreich jederzeit möglich; wer sie nicht zeigt, sagt damit auch etwas.
Sorbet, Milcheis, Fruchteis
Sorbet besteht aus Fruchtmark, Wasser und Zucker – ohne Milch, deshalb für Laktoseunverträglichkeit geeignet. Fruchteis muss einen gesetzlich festgelegten Mindestfruchtanteil haben, Milcheis einen Mindestmilchanteil. „Eiscreme" bezeichnet die gehaltvollere Variante mit Obers. Wer wissen will, was drin ist, fragt nach – im Eissalon ist das normal.
Saison und Bestellung
Die meisten Eissalons in der Region haben von Frühjahr bis Herbst offen, einzelne ganzjährig. Für Feiern lassen sich Torten und größere Mengen vorbestellen; dafür braucht es ein paar Tage Vorlauf und eine Kühlkette für den Transport – Trockeneis oder Kühltasche. Eistorten vertragen keine lange Autofahrt im Sommer.
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