Vegetarisch, vegan, flexitarisch
Die Begriffe werden auf Speisekarten unterschiedlich streng verwendet. Vegetarisch schließt Fleisch und Fisch aus, nicht aber Milch, Ei und Honig. Vegan schließt alle tierischen Produkte aus – und genau hier lohnt die Nachfrage: Parmesan enthält tierisches Lab, viele Nudeln enthalten Ei, und Suppen werden oft mit Fleischbrühe angesetzt. Wer sich darauf verlässt, dass „ohne Fleisch" gleich „vegan" ist, wird regelmäßig überrascht.
Was die österreichische Küche hergibt
Mehr, als ihr Ruf sagt: Eiernockerl, Krautfleckerl, Kaspressknödel, Gemüselaibchen, Erdäpfelgulasch, Kaiserschmarrn, Marillenknödel. Vieles davon ist traditionell fleischlos und war es schon, bevor es ein Wort dafür gab – oft aus Fastenzeiten heraus. In der asiatischen und orientalischen Küche ist die Auswahl von Haus aus größer; siehe asiatisch.
Eiweiß ohne Fleisch
Wer trainiert und auf Fleisch verzichtet, braucht etwas Planung, aber keine Nahrungsergänzung. Hülsenfrüchte, Topfen und Joghurt, Eier, Käse, Nüsse, Vollkorngetreide und Sojaprodukte decken den Bedarf gut ab; die Kombination aus Getreide und Hülsenfrüchten ergänzt sich in der Aminosäurezusammensetzung. Bei rein veganer Ernährung ist Vitamin B12 die eine Ausnahme, die zusätzlich zugeführt werden muss – das ist unstrittig.
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